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Das Klinkerzentrum klärt auf!

 

Steintransportkorb (Klinkerkorb) 

Der Steintransportkorb gehört auf jede Baustelle!
Zusammen mit der Berufsgenossenschaft ist dieser Korb ausgearbeitet und so ausgerichtet worden, dass sich die Unfallwahrscheinlichkeit um ein vielfaches verringert!

Eckdaten:
- Nutzlast ca. 610 kg
- vom TÜV GS geprüft!
- entspricht in allen Punkten der Unfallverhütungsvorschrift der Bau-Berufsgenossenschaft!
- geeignet selbst für kleine Baukrane
- ein Höchstmaß an Sicherheit
- weitreichende Praxisnähe durch mehrjährigen Einsatz auf Baustellen

 

Der Unregelmäßige Läuferverband besteht aus einer Kombination von 1/4 + 1/2 Versätzen. In dieser Verbandsvorgabe werden in den Mauerwerksflächen keine Köpfe eingebaut. Darüber hinaus ist eine Dehnfugenausbildung gerade sowie mäanderförmig möglich.

 

Die Dübelankerbemessung regelt sich nach den Windlastzonen,

sowie die Gebäudehöhe und dem Schalenabstand. 

Der Schalenabstand wird gemessen von der Rohbauaußenkante bis zur Rückseite des Klinkers.

Preisvorteil durch Wartungsfreiheit!

Eine Fassade, ganz gleich welcher Art, ist ständig der Witterung ausgesetzt. Der Zahn der Zeit nagt an allen Baumaterialien. Jedoch gibt es sehr große Unterschiede was Auswirkungen und Schäden betrifft. Während herkömmliche Fassaden immer wieder instand gesetzt werden müssen, gilt das zweischalige Mauerwerk umgangssprachlich als wartungsfrei. Doch was heißt das eigentlich? Im nachfolgenden Bericht zu Baukosten & Gebäudeunterhaltskosten finden Sie die Zahlen im direkten Vergleich. Auch als Download Verfügbar.

Baukosten / Gebäudeunterhaltskosten

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Die Grundlagen

6.1 - Vermauern 

6.2 - Verfugen

6.3 - Reinigen

6.4 - Ausführungsempfehlung

6.5 - Leitdetails für die sichere Ausführung

6.6 - Typische Ausführungsfehler

6.7 - Rissbildung

6.8 - Durchfeuchtung / Ausblühungen / Auslaugungen

6.9 - Fokus Fuge

6.10 - Vermeidung von Ausblühungen

6.1 - Vermauern

Stein und Mörtel

Für die Vermauerung von Back­steinen sind die handwerklichen Regeln einzuhalten, wie sie in der DIN 1053-1 festgehalten sind. Diese umfassen die Einhaltung des Mindest-Überbindemaßes der Steinschichten von jeweils 40% und die Positionierung von Dehnungsfugen (siehe Verband und Fuge 2.4.1). Weiterhin müs­sen Stein (Saugfähigkeit) und Mörtel (Plastizität, Wasserückhaltevermögen) aufeinander abgestimmt sein. Für die Ver­mauerung sind Mörtel der Mör­telgruppe MG IIa zu verwenden (siehe Mörtel 2.5.1). Die Ver­mauerung muss vollfugig und haftschlüssig erfolgen.  Hohl­räume in der Vermörtelung führen zu schädigendem Was­serstau.

Wasser und Mörtel

Vormauerziegel müssen je nach Saugverhalten vor der Verarbei­tung vorgenässt werden. Damit wird die Saugfähigkeit der

Steine und die Aufnahme von Alkalibestandteilen aus dem Mörtelwasser verringert. Vornässen ist auf jeden Fall not­wendig bei der Verwendung von Baustellenmörtel. Bei geeig­netem Werktrockenmörtel kann das Vornässen entfallen, wenn dieser durch Zusätze über ein erhöhtes Wasserrückhaltever­mögen verfügt. Klinker sollen nur trocken vermauert werden. Auf Grund ihres geringen Saug­vermögens neigen diese zum Schwimmen. Es ist daher zweck­mäßig, die Plastizität des Mör­tels etwas herabzusetzen. Ein zu steifer Mörtel kann dazu führen, dass die für die Festig­keit des Mörtels erforderliche Hydratation (Erhärtung der Ze­mente durch Wasser) nicht voll­ständig erfolgt. Fehlender Haft­verbund ermöglicht das Eindrin­gen von Regenwasser in das Mauerwerk. Umgekehrt ist Mörtel so einzustellen, dass er nicht wässert. Bei der Verarbei­tung eines wässernden Mörtels kann kalkhaltiges Wasser zu Verschmutzungen an der Klin­kerfassade führen. Die Konsi­stenz des Mörtels sollte so be­schaffen sein, dass er nicht auf der Rückseite der Vorsatzschalen abbricht. Die Verwendung von Werkfrischmörtel ist proble­matisch. Um die Verarbeitungs­zeit zu verlängern, enthalten die­se verzögernde Zusatzmittel. Es besteht die Gefahr des Aus­trocknens vor der Erhärtung. Folge können Ausblühungen sein.

Das Abbinden des Mörtels braucht Zeit (2 bis 4 Tage je nach Witterung). Vorzeitiger Entzug von Mörtelwasser durch Witte­rungseinflüsse ist unbedingt zu vermeiden. Andererseits sind Vormauerziegel vor und wäh­rend der Verarbeitung vor star­kem Schlagregen zu schützen. Dies gilt ebenso für frisch fertig­gestelltes Mauerwerk, bis der Trocknungs- und Härtungspro­zess abgeschlossen ist. Danach ist der Mörtel wasserfest. Bei Regen und Frost sollte nicht gemauert werden (siehe Aus­führungsempfehlungen 6.4.1).

Verlegen von Wärmedammplatten im Verband

Wärmedämmplatten, ob aus Mineralfaser oder Hartschaum, sollten immer im Verband ver­legt werden. Die Überdeckung von Fugen erhöht Winddichtig­keit und Luftdichtheit der Gebäudehülle. Außerdem dient dies der Vermeidung von Kälte­brücken und Tauwasserproble­men.

6.2 - Verfugen

Fugarbeiten

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Fugenglattstrich

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Nachträgliches Verfugen

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6.3 - Reinigen

Verschmutzungsarten

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Vermeiden von Verschutzungen

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Trockene Reinigung

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Entfernen von Kalkauslaugungen und Kalkaussinterungen

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Reinigung bei Auslaugungen

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6.4 - Ausführungsempfehlung

Baustelle

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Grundregeln der Verarbeitung

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6.5.1 - Leitdetails für die sichere Ausführung

6.6.1 - Typische Ausführungsfehler

6.7.1 - Rissbildung

6.8.1 - Durchfeuchtung / Ausblühungen

6.8.2 - Ausblühungen / Auslaugungen

6.9.1 - Fokus Fuge

6.10.1 - Vermeidung von Ausblühungen

Bildnachweise:

6.1.1 - Vermauern: 5 Bilder (Ausführung) ZWM/KopfKunst

6.2.1 - Verfugen: 3 Bilder (Fugenglattstrich, Nachträgliches Verfugen) ZWM/Kopfkunst

6.3.1 - Reinigen: Bild (Reinigung bei Ausblühungen) ZWM/Kopfkunst

6.4.1 - Ausführungsmepfehlungen: Bild (Sachgerechte Lagerung auf Paletten) ZWM/Kopfkunst

6.5.1 - Leitdetails für die sichere Ausführung: 3 Bilder (Handwerkliche Verarbeitung und Schadensvermeidung, Statik und Feuchteschutz)

FV Ziegel Nord

6.6.1 - Typische Ausführungsfehler: 4 Bilder (Ausführungen) Rüdiger Knäuper

6.7.1 - Rissbildung: 7 Grafiken (Risse durch Schwinden und Temperaturänderungen, Rissgefährdete Bereiche, Bewehrung) Halfen; Bild (Rissgefährdete Bereiche) FV Ziegel Nord

6.8.1 - Durchfeuchtung / Ausblühungen: Bild oben (Mauerwerk - Wasser - Asblühungen) HOCHTIEF Technische Beratung H.Wisslicen; Bild unten (Salz der Fuge) FV Ziegel Nord

6.8.2 - Ausblühungen / Auslaugungen: 3 Bilder (Vermeidung Ausblühungen und Auslaugungen, AUslaugungen) Initiative Bauen mit Backstein

6.9.1 -  Fokus Fuge: Bild oben (Bindeglied und Schwachstelle) FV Ziegel Nord; Bild unten (Die Kunst der Fuge) HOCHTIEF Technische Beratung H. Wisslicen

6.10.1 - Vermeidung von Ausblühungen: 2 Grafiken (Konstruktiver Feuchteschutz) HOCHTIEF Technische Beratung H. Wisslicen; Bild unten (Reinigung und Gebrauch) FV Ziegel Nord

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